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Hanseatischer Segel Sport Club
Frankfurt am Main e.V.
Neuigkeiten beim HSSC

07.09.2017

Glückwunsch an unsere SKS-Aspiranten zur bestandenen Prüfung! Vielen Dank an unsere Ausbilderin Gisela Büchting.

22.06.2017

HSSC-Caps: Unsere neuen Caps sind fertig! Sie sind gegen den Selbstkostenpreis von 10,- Euro beim Vorstand erhältlich.

18.06.2017

Unsere Segelwoche in Holland verlief in vielerlei Hinsicht sehr erfreulich: Neben vielen neuen Seglern, denen wir ganz herzlich zum Betsehen ihrer Prüfung gratulieren, hat auch unsere Opti-Gruppe sehr erfolgreich erste Erfahrungen auf dem Wasser gesammelt. Vielen Dank an alle Ausbilder und das Orga-Team!

22.05.2017

Am Doonerstag findet unsere Reviereinweisung statt! Beginn ist um 11 Uhr, um die Verpflegung kümmert sich jeder selbst.

07.05.2017

Beim Arbeitseinsatz am 6./7.5. konnte der Rumtopf wieder weitgehend instand gesetzt werden. Nach einigen Stunden des Schleifens, Ausbesserns und Laminierens lädt er nun wieder richtig zum Segeln ein. Bis er ins Wasser kann, sind allerdings noch ein paar kleine Nacharbeiten nötig. Dank an Katharina, Michael, Ralf und Dirk!

01.05.2017

Bei Dauerregen und zu wenig Wind fiel unser Match Race heute leider ins Wasser... Nun wird der Clubmeister 2017 allein 1m 3.10. ermittelt.

10.03.2017

Alle Jahrestermine sind nun online! Auch Termine für eine Reviereinweisung und ein Segelpicknick stehen jetzt fest.

25.02.2017

Glückwunsch an alle HSSC-Teilnehmer der Theorieprüfung zum Sbf Binnen!

13.01.2017

Wir laden alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Montag, den 13.2.2017 um 19.30 Uhr in unsere Clubhütte ein. Die Tagesordnung findet sich im Downloadbereich.

15.07.2016

Bericht von der Hessenregatta 2016 (von Manfred Bielert)

Fazit nach einer tollen Woche auf der Ostsee: „Wir hatten alles, von Windstärke 0 bis Windstärke 9 und fast gar keinen Regen.“

Am Freitag trafen wir, die gleiche Crew wie im letzten Jahr, sukzessive in Burgtiefe am Yachthafen ein und bereiteten die Übernahme der „Simply fast“ vor. Das heißt Check aller Ausrüstungsgegenstände, Einkauf und Verstauen der Verpflegung sowie das Beziehen der vier Kajüten. Mit sechs Personen hatten wir ausreichend Patz auf der 13,5 Meter langen Salona 45 aus dem Jahr 2004.

Der erste Regattatag war für Sonntag vorgesehen, deshalb nutzten wir am Samstag die Gelegenheit, nach einem ausgiebigen Frühstück an Bord und der offiziellen Übernahme der Yacht vom Charterer sowie Behebung einiger kleinerer Reparaturen, zu einem ersten Segeltörn vor Burgtiefe. Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr, wollten wir in Ruhe das Segeln mit dem Spinnaker üben. Das Wetter war heiter, am Vormittag etwas diesig, knapp 20 Grad. Der Wind kam aus Süd-Süd-West mit Windstärke 3. Optimale Voraussetzungen.
An der 25. Hessenregatta nahmen 74 Yachten teil, insgesamt über 300 Personen. Deshalb erfolgt der tägliche Start in 7 Gruppen mit 10 – 12 Yachten. Erste Startzeit war um 9:00 Uhr, wir folgten in Gruppe „G“ 60 Minuten später. Das bedeutete aufstehen gegen 7:00 Uhr und auslaufen um 8:45 Uhr. Zunächst ging es am Sonntag in östliche Richtung zur Tonne „Staberhuk“, die an Backbord passiert wurde, danach in Richtung Nordost zur Tonne „Schönheiders Pulle“ vor Gedser. Insgesamt eine Strecke von 30 Seemeilen. Der Wind kam mit Windstärke 4 aus Südost, ein wolkenloser Himmel bescherte uns ca. 24 Grad.
Nach vier Stunden erreichten wir als Dritter in unserer Gruppe die Zieltonne. Mit dem Ergebnis waren wir hoch zufrieden. Wir mussten an diesem Tag nur einmal kreuzen, also eigentlich
recht langweilig, aber wenn sich über 70 Yachten auf ein Ziel zu bewegen ist es immer interessant. Nach dem Start verteilen sich die Boot in verschiedene Richtungen und kommen dann am Ziel oder bei einer Wendemarke in einem engen Zeitrahmen wieder zusammen.
Am nächsten Tag ging es nach dem Start zunächst in südöstliche Richtung zur Tonne Trindelen und dann in nördliche Richtung zur Ansteuerungstonne Grönsund. Wieder eine Strecke von 30 Seemeilen. Leider hatte der Wind gedreht und auch von der Stärke abgenommen. Er kam zunächst aus nordwestlicher Richtung mit Windstärke 1 bis 2.
 
Also Spinnaker setzen. Das Setzen und Bergen klappte dieses mal ganz ordentlich.
Nach dem passieren der ersten Bahnmarke wurde der Wind richtig flau. Wir kamen kaum voran und erreichten erst nach sieben Stunden unser Ziel, nur Siebter - enttäuschend.
Unter Motor ging es dann durch den Grönsund nach Stubbeköbing. Hier hatte der Hafenmeister extra den Fischereihafen für unsere Yachten frei geräumt und mehrere Grillstationen am Kai für uns aufgestellt.
Bei tollem Wetter, Livemusik und Freibier des Regattaveranstalters genossen wir den Abend.
Für mich ist der Start des dritten Regattatages immer etwas Besonderes. Relativ zeitgleich machen sich alle Yachten unter der aufgehenden Sonne durch den Grönsund auf den Weg zum Start, heute konnten wir sogar schon segeln. Beeindruckend.
Der Wind war heute mit nördlicher Richtung und Windstärke 2 bis 3 weniger beeindruckend angesagt, trotz strahlendem Sonnenschein. Bis Mittag nahm er dann aber noch weiter ab. Gegen 15 Uhr hatte die Regattaleitung ein Einsehen und brach diese Wettfahrt ab, weil wir noch knapp die Hälfte der Tagesstrecke von 40 Seemeilen vor uns hatten.
Doch je mehr wir uns dann dem Verkehrstrennungsgebiet an der Kadetrinne näherten frischte der Wind auf. Windstärke 4-5 aus westlichen Richtungen ist bei Kurs Süd fantastisch zu segeln. Leider war die Wettfahrt schon abgebrochen, aber wir hatten dennoch viel Spaß, immerhin erreichten wir Geschwindigkeiten von bis zu 9 Knoten.
Zehn Stunden nach dem Ablegen machten wir im „Alten Strom“ von Warnemünde fest.
Traditionell ist am Mittwoch in Warnemünde Hafentag. Wir konnten also etwas länger schlafen, in Ruhe frühstücken und erkundeten dann Warnemünde.
Neben zwei Kreuzfahrtschiffen besichtigten wir am Passagierkai das russische Segelschulschiff „Mir“. Ein Dreimaster mit über 100 Meter Länge. Am Abend feierten alle Teilnehmer die traditionelle Schuppenfete mit Livemusik und leckeren Matjes mit Bratkartoffeln und Krautsalat.

Am vorletzten Wettfahrttag starteten wir zunächst in Marschfahrt unter Motor in Richtung Grömitz da der Wind fehlte. Immerhin war diese Etappe wieder 40 Seemeilen lang. Gegen 13 Uhr frischte der Wind doch zumindest auf 2-3 Windstärken aus östlicher Richtung auf. Mit dem Startschiff und einer Boje wurde eine Startlinie eingerichtet und wir führten eine kleine Wettfahrt bis zur Tonne 2 des Lübeck-Gedser-Weg durch. Wir erreichten nach rund zwei Stunden als letzter unserer Gruppe die Ziellinie. Zwei Stunden später machten wir in Grömitz fest.
Am Freitag starten wir den letzten Regattaabschnitt bereits um 8:30, also mussten wir heute noch früher aufstehen. Der Wind kam aus nordöstlichen Richtungen mit Windstärke 2 bis 3. Wir segelten möglichst dicht am Idealkurs, andere Yachten versuchten es weiter östlich auf der offenen See. Nach der Wegmarke in Form der Tonne „Schwarzer Grund“ sahen wir die meisten Yachten unserer Gruppe weit vor uns. Sie hatten auf offener See stärkeren Wind gehabt und sich dadurch einen beträchtlichen Vorsprung erarbeitet. Bis zum Ziel schafften wir es zumindest, den Abstand zur baugleichen „Special One“ auf rund 2 Minuten zu verkürzen, aber leider nur siebter Platz.

Am Abend fand in Burgstaken die Siegerehrung letztmalig unter der Leitung von Manfred Iffland statt. Wir erreichten in der Gruppe nur einen achten Platz, unter allen Yachten wurden wir 37ter.
Unter der Flagge unseres Partnervereins Hanseatischer SSC segelten mit Commerzbank-Beteiligung insgesamt vier Yachten bei der diesjährigen Hessenregatta mit. Dabei wurde in der Gesamtwertung ein 11., 36., 37. und 60. Platz erreicht. Von allen teilnehmenden Vereinen aus Hessen, die sich für den Hessencup qualifizieren konnten, reichte es für einen siebten Platz. Gleichauf mit dem Friedrichsdorfer YC. Detaillierte Ergebnis auf www.hessenregatta.de.
Trotz wenig Schlaf, zu wenig Wind und frustrierenden Wettfahrtergebnissen war es dennoch wieder ein Erlebnis bei der Hessenregatta dabei zu sein. Ich finde es beachtlich, dass der veranstaltende Fahrtensegler-Club- Königstein es jedes Jahr wieder schafft dieses Großereignis so geräuschlos durchzuführen. Wind und Wetter muss man nehmen, wie es kommt. Aber die vielen Stunden auf See –insgesamt waren es rund 52 Stunden und 209 Seemeilen, davon immerhin 148 gesegelt-, die schöne Atmosphäre an Bord und die vielen Gespräche in den Häfen möchte ich nicht mehr missen und freue mich bereits jetzt auf die 26. Hessenregatta in 2017.

Noch ein Nachtrag: die Windstärke 9 hatten wir zum Glück nur wenige Stunden in der Nacht im Hafen von Gedser.